Matrix
4. Juli 2024

DMDR- #0.0- Prolog

Wenn wir nachts schlafen, wissen wir nicht, dass wir schlafen.

 Erst wenn wir morgens aufwachen, bemerken wir, dass wir gerade geschlafen haben.

Wie können wir uns dann sicher sein, dass wir aus dem Tagesbewusstsein nicht noch einmal aufwachen können,

wenn wir auch das wieder nur rückwirkend erkennen könnten?

 

Niemand kann es mit absoluter Sicherheit ausschließen.

 

Was wäre, wenn wir Menschen uns heute noch im Entwicklungsstadium eines Kleinkindes befinden würden und das der Grund ist,

weshalb wir diesen Zustand an uns selbst noch nicht erkannt haben?

 

Was wäre, wenn dieser geistige Dämmerzustand die Ursache dafür ist, dass wir Menschen heute sämtliche Kriterien erfüllen,

die einen invasiven Parasiten kennzeichnen?

 

Was wäre, wenn wir für diese Tragödie auch noch mit einem Großteil unseres Lebens bezahlen müssten,

indem wir eine sehr abgespeckte Lebensversion als normal akzeptieren, das aber heute noch nicht bemerken, da es so normal für uns ist?

 

 Dann ist es an der Zeit mutig zu sein…

 

Ein Fisch, der im Meer geboren wurde, hat keine Vorstellung davon, was Wasser ist.

 Es ist und war schon immer so allgegenwärtig für ihn, dass er den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann.

Aus einer ähnlichen Perspektive wie der Fisch, sehen wir das Bild, das wir für die Realität halten.

 

Erst wenn das Glas einen Kratzer bekommt,

bemerken wir, dass wir die Welt schon immer durch eine angeborene Brille sehen, die uns mit offenen Augen schlafen lässt.

 

Die Matrix der Realität ist ein Versuch, Kratzer in Brillengläsern zu erzeugen,

 in der Hoffnung, dass das die Perspektive noch verändern kann.