
2.12.2025. Heute ist es soweit. Es geht nach Hause und wir fühlen uns, wie beim letzten Mal auch: Ein Auge lacht, das andere weint.
Zeit für ein Fazit.
Anderes Land, andere Umgebung, andere Sprache, anderer Tagesablauf, andere Herausforderungen. Eine solche Reise holt uns nicht nur aus der Komfortzone, sondern auch aus den Denkrillen, denen wir uns im Alltag nicht bewusst sind. Erfahrungsgemäß beginnen die großen Veränderungen unter der Oberfläche in uns selbst, erst nach rund 4 Monaten im Freischwimmerbereich und der Reingewinn, wird erst noch viel später greifbar.
Da diese Reise „nur“ 4 Monate dauerte und sich die erste Halbzeit ein wenig komfortzonig anfühlte, waren wir uns nicht sicher, ob wir neben den gemeinsamen Erlebnissen an der Oberfläche, auch dieses Mal einen Gewinn darunter verbuchen können.
Doch schon jetzt bemerken wir, dass auch Australien große Zahnräder im Kopf in Bewegung gesetzt hat, was sich in der Vergangenheit später immer in Form von gesteigertem Mut, Selbstvertrauen und Klarheit über das eigene Denken herauskristallisierte.



Mit drei verschiedenen Wohnorten, die jeweils über 1.000 Km voneinander entfernt waren, lernten wir nicht nur unterschiedlichste Menschen kennen, sondern auch Australien aus verschiedenen Perspektiven. Zuerst war es Winter, dann Sommer und auch die Landschaft und das Klima änderten sich vom einen ins andere Extrem. Zu sehen, wie die Menschen leben, ihren Alltag gestalten, was sie bewegt und für normal halten, hat unseren Horizont massiv erweitert.
Von der Reise erhofften wir uns primär: Erholung nach einem Dauersprint, Projektabschluss und als Familie wieder zusammen zu wachsen. Alles hat sie erfüllt. Oben Genanntes legt sie noch oben drauf.
Und jetzt heißt es für uns:
“We`re coming home for Christmas.”
